Bergstiege 3 · 48624 Schöppingen · Fon: 02555/93910 · Fax: 02555/939120 Kontakt

Slogan: Zur Gemeinschaft befähigen, Stärken nutzen
12.11.2015

Kappelhoff rät Schülern zu Praktika

Die verschiedenen Ausbildungsberufe beim Entwicklungs- und Maschinenbau-Unternehmen Axa stellte Geschäftsführer Matthias Kappelhoff vor. Foto: Rupert Joemann

Schöppingen - Ein flammendes Plädoyer für Praktika hat Matthias Kappelhoff vor Achtklässlern der Sekundarschule gehalten. „Macht auch woanders ein Praktikum“, forderte der Axa-Geschäftsführer Kappelhoff die Mädchen und Jungen am Mittwoch auf, in möglichst viele Berufe hineinzuschnuppern. Kappelhoff stellte auf Einladung der Kolpingsfamilie die Ausbildungsberufe bei Axa vor.

Die Schüler sollten sich bald bewerben. „Zwei Jahre sind für euch lang, für uns aber kurz“, sagte Kappelhoff mit Blick auf das herannahende Ende der Schullaufbahn für viele der Schüler. Matthias Kappelhoff warb nicht nur für das klassische Schulpraktikum, sondern auch für kurze Praktika in den Ferien. „Macht mehr Praktika, als die Schule euch abverlangt“, empfahl er.

Kappelhoff hob hervor, dass das Praktikum nicht nur für die Schüler wichtig sei, sondern „für uns ist das auch ganz wichtig, um euch kennenzulernen“. Denn häufig entscheide der persönliche Eindruck eines Lehrstellen-Bewerbers und nicht das Zeugnis. Kappelhoff: „Das Praktikum ist ein ganz wichtiger Bewertungsfaktor.“

Wie wichtig dem renommierten Entwicklungs- und Maschinenbauer das Werben um den Nachwuchs ist, zeigt schon die Tatsache, dass neben Kappelhoff auch Betriebsleiter Georg Hullmann und die beiden Mechatroniker-Azubis Stefan Hölscher und Noah Willermann die Schüler besuchten.

„Wir suchen euch“, sprach Matthias Kappelhoff die Mädchen und Jungen direkt an. „Die Ausbildung ist uns wichtig und gehört zu unserem Rezept. Es ist ein wichtiges Element in unserer Zukunftsplanung“, versicherte der Geschäftsführer. Rund zehn Prozent aller Mitarbeiter sind Lehrlinge. Und damit sprach er nicht nur die Jungen an. „Viele Mädchen haben eher die Bürotätigkeit im Kopf“, sagte Kappelhoff. Die bietet Axa natürlich auch. Aber er warb ausdrücklich für Mädchen in technischen Berufen.

Auch Azubi Stefan Hölscher riet den Achtklässlern, mehrere Praktika zu absolvieren. Er selbst habe zuerst ein Praktikum als Verwaltungsangestellter gemacht und gemerkt, dass ihm das Handwerkliche doch besser gefalle.

Durch mehrere Praktika könnten die Schüler eher feststellen, welche berufliche Richtung ihnen liege, so Matthias Kappelhoff. Dadurch brächen weniger Jugendliche die Lehre ab, weil sie merkten, dass der zunächst gewählte Beruf doch nichts für sie sei. „Unser höchstes Ziel ist es, dass die Leute durch die Lehre kommen“, sagte Kappelhoff. Viele bildeten sich später weiter oder gingen studieren, zeigte Georg Hullmann berufliche Möglichkeiten auf.

Angefangen haben viele leitende Axa-Mitarbeiter, wie Betriebsleiter Hullmann, mit einer Lehre bei Axa. „Nehmt euer Schicksal selbst in die Hand“, bat Matthias Kappelhoff die Schüler und Mädchen, sich möglichst schnell zu bewerben. „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.“

„Das Praktikum ist ein ganz wichtiger Bewertungsfaktor.“

Matthias Kappelhof, AXA-Geschäftsführer

Von Rupert Joemann

Westfälische Nachrichten, 12. November 2015

Suche
 

Nächste Termine

Leider keine Einträge vorhanden!
© 2018 Sekundarschule (des Schulzweckverbandes) Horstmar / Schöppingen. Alle Rechte vorbehalten.