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22.09.2015

Schritt fünf von fünf - Fair-Trade Stand der Sekundarschule

Der Stand der Sekundarschule hatte viele Besucher: Auch die Stelzenläufer guckten vorbei – und der designierte Bürgermeister von Schöppingen, Franz-Josef Franzbach, mit seiner Lebensgefährtin Beate Mönnig.

Schöppingen - Schokolade gab es – und jede Menge Infos: Das Kiosk-Team der Sekundarschule war beim Apfelfest am Sonntag mit einem eigenen Stand vertreten. Die Jugendlichen brachten den Besuchern das Thema fairer Handel näher – und hoffen nun, damit das letzte Kriterium für eine Auszeichnung als „Fairtrade-School“ erfüllt zu haben. 

Wer das offizielle Siegel des Vereins „Transfair“ bekommen will, muss nämlich fünf Aufgaben absolvieren: Zunächst mal gilt es, eine Gruppe zu gründen, die sich mit dem Thema befasst – und die im zweiten Schritt eine Art Leitlinie erstellt, einen Kompass. Dann muss die Schule das Thema Fair Trade in den Unterricht aufnehmen und entsprechende Produkte anbieten. So gibt es im Kiosk der Sekundarschule seit einiger Zeit gesunde, fair gehandelte Kekse zu kaufen: „Das wird sehr gut angenommen“, berichtet die zuständige Lehrerin Marina Grabo. Das Sortiment soll nach und nach erweitert werden. „Müsliriegel und Trockenfrüchte könnten wir uns als nächstes vorstellen.“

Und dann gibt es noch Kriterium Nummer fünf: Die Schule muss eine spezielle Aktion zum Thema Fairtrade durchführen. Auch da können die Schöppinger nun – nach ihrer Teilnahme am Apfelfest – ein Häkchen machen. Den Stand verbucht Marina Grabo als vollen Erfolg: Viele Menschen hielten an und informierten sich über fairen Handel und das Projekt der Sekundarschule. Darunter viele Lehrer, Mitschüler, aber auch zahlreiche andere Interessierte. „Die Bude war voll, wir hatten ein Gespräch nach dem nächsten“, berichtet Marina Grabo. Nicht nur sie stand als Ansprechpartnerin bereit – auch die Schüler gaben kundig Auskunft, verteilten Broschüren und erläuterten Plakate. „Ich bin sehr stolz auf das Team“, sagt die Lehrerin, „die Schüler waren sehr souverän und überzeugend. Sie sind richtig über sich hinausgewachsen.“

Auch der künftige Bürgermeister Franz-Josef Franzbach machte sich am Stand der Sekundarschule schlau über das Projekt. „Er sagte uns seine volle Unterstützung zu“, freute sich Marina Grabo.

Das Team will nun die Aktion dokumentieren und die vollständige Bewerbung bei „Transfair“ einreichen. Marina Grabo: „Ich hoffe, dann haben wir es geschafft und werden offiziell Fairtrade-School.“

Von Anne Alichmann

Westfälische Nachrichten, 22.09.2015

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