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04.05.2015

Frühzeitig ein Netzwerk bilden - Ausbildungsmesse

Trommeln für die Ausbildungsmesse (v. l.): der stellvertretende Schuleiter Wilhelm Münch, Lehrer Dr. Andreas Heilborn und Gemeinde-Mitarbeiter Franz-Josef Gausling. Foto: Rupert Joemann

Schöppingen - 24 Firmen und Institutionen beteiligen sich am 10. Mai (Sonntag) an der 5. Ausbildungsmesse in der Sekundarschule. „Wir trommeln dabei für den Fachkräfte-Nachwuchs“, erklärte Ge­meindemitarbeiter Franz-Josef Gausling am Dienstag bei der Programmvorstellung.

In diesem Jahr haben sich die Sekundarschule und die drei Gemeinden Schöppingen, Horstmar und Laer bewusst für die Aula und drei Klassenräume der Schule entschieden. In der Vergangenheit fand die Messe unter anderem bei Axa Maschinenbau und im Autohaus Holste und Wuff statt. „Wir möchten mehr Wert aufs Gespräch legen und nicht so sehr auf große Ausstellungen“, begründete Gausling die Entscheidung. Zudem „gehen die Mädchen und Jungen ohne Hemmnisse in die Schule. Schließlich kennen sie die ja“, so Gausling.

Neu ist in diesem Jahr die verkürzte Zeit von nur noch 11 bis 15 Uhr. Dafür, so Franz-Josef Gausling, hätte man sich nach Rücksprache mit anderen Veranstaltern entschlossen, um die Messe nicht unnötig in die Länge zu ziehen.

Rund 40 Ausbildungsberufe werden an dem Tag vorgestellt. Von der Bäckerei-Fachverkäuferin bis hin zum Diplom-Finanzwirt. An einer Ausbildungswand können auch Firmen ihre Angebote präsentieren, die nicht an der Messe teilnehmen. „Die Firmen sollen sich bei mir melden“, sagte Franz-Josef Gausling. Telefonisch ist er zu erreichen unter 02555 8836.

Bei der Ausbildungsmesse geht es nicht nur darum, sofort auf Anhieb den perfekten Ausbildungsplatz zu ergattern, sondern „frühzeitig ein Netzwerk zu bilden“, erklärte Lehrer Dr. Andreas Heilborn. So werden neben Lehrstellen auch Praktikumsplätze angeboten. Ein erfolgreiches Praktikum sei sehr häufig eine gute Basis für eine spätere Lehrstelle im gleichen Betrieb, so die Erfahrung des stellvertretenden Schulleiters Wilhelm Münch. „Oft werden die ehemaligen Praktikanten gezielt von den Firmen angesprochen“, betonte Münch.

Auch für Firmen ist die Messe eigentlich eine gute Gelegenheit, erste Kontakte mit potenziellen Kandidaten zu knüpfen. Gausling: „Häufig beschäftigen sich Unternehmen leider erst mit dem Thema, wenn sie im Mai noch keinen Lehrling für August haben.“ Besser sei es, sich frühzeitig und kontinuierlich um Praktikanten und mögliche Auszubildende zu kümmern. Nur so lasse sich dauerhaft ein Fachkräftemangel vermeiden, glauben alle drei.

So richtig scheint sich das bis nach Laer noch nicht herumgesprochen zu haben, obwohl mittlerweile rund ein Drittel der Sekundarschüler von dort kommt. Außer der Gemeindeverwaltung nimmt keine Laerer Firma an der Messe teil. Aus Horstmar stammen fünf Teilnehmer, die anderen aus Schöppingen. Die Agentur für Arbeit, die IHK Nord Westfalen, die Kreishandwerkerschaft, die Technische Schulen des Kreises Steinfurt und das Finanzamt Steinfurt sind ebenfalls mit Ständen vertreten.

Zum ersten Mal dabei ist die Shopware AG, worüber sich Franz-Josef Gausling besonders freut. Für ihn ein klares Zeichen, dass selbst renommierte Firmen wissen, dass sie sich nicht zurücklehnen dürfen, sondern aktiv um Lehrlinge werben müssen. Denn nur so können sie später aus den für sie besten Bewerbungen auswählen.

Von Rupert Joemann

Westfälische Nachrichten, 30.04.2015

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