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07.11.2014

Ohne Zensurendruck frei gestaltet - Jugendliche präsentieren ihre Arbeiten

In der ehemaligen Schlecker-Filiale eröffnete Bürgermeister Robert Wenking (r). im Beisein der Künstlerin Angelika Kinscher (2.v.r.), Schulleiter Hubertus Drude (3.v.r.) und den Jugendlichen die Ausstellung. Foto: rm

Horstmar/Schöppingen - „Kultur und Schule gemeinsam kreativ“ lautete das Motto des Projektes „Schule und Kultur NRW“ an dem sich rund 50 Schüler der Verbundschule/Sekundarschule Horstmar/Schöppingen beteiligten.

Ein Jahr lang hatten rund 50 Schüler der Verbundschule/Sekundarschule Horstmar/Schöppingen auf die Vernissage hingearbeitet: Zum Abschluss des Projektes „Schule und Kultur NRW“ präsentierten die Jugendlichen in der ehemaligen Schlecker-Filiale ihre Werke, die sie gemeinsam mit der Künstlerin Angelika Kinscher aus Horstmar erarbeitet hatten.

„Schule und Elternhaus sind wichtige Orte, um Kinder mit Kultur in Verbindung zu bringen“, begrüßte Bürgermeister Robert Wenking die zahlreich erschienenen Gäste. Die Arbeiten sind mindestens noch zwei Wochen zu sehen, eine Verlängerung ist möglich, versprach der Hausherr.

Orte zu finden, wo gemeinsames Lernen möglich ist, nannte Hubertus Drude eine der großen Herausforderungen der Schule. Ohne Netzwerk sei Schule nicht mehr möglich, so der Schulleiter weiter. Er freute sich, mit Angelika Kinscher jemanden vor Ort gefunden zu haben, die bereit war, bei dem Projekt mitzumachen. „Die Arbeit hat mir viel Spaß gemachte“, dankte die Künstlerin der Schule.

Da die Jugendlichen ohne Zensurendruck zu drei verschiedenen Themen frei arbeiten konnten, kamen teilweise überraschende Ergebnisse heraus, die Kirschner wiederum selbst zu eigenen neuen Werken inspirierten.

Frei experimentieren konnten die Jungen und Mädchen bei der Monotypie, wobei der Abzug gedruckt wird, während die Farbe noch nass ist. Überschrieben war dies mit „Bilderfinder – Bücherfinder“.

In einem anderen Projekt unter dem Titel „Reise vom Punkt zum Raum“ schöpften die Teilnehmer eigenes Papier, um darauf zu zeichnen und durch Zusammennähen und Ausschneiden eine räumliche Wirkung zu erzielen.

In einem weiteren Projekt wurde mit Ton modelliert, wobei unter anderem die Wappen von Horstmar, Laer und Schöppingen und ein „Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel“ entstanden.

„Ziel war es, das Selbstvertrauen zu stärken, Mut zum Risiko und die Kommunikationsbereitschaft zu fördern und natürlich Spaß an der Arbeit zu haben“, berichtete Angelika Kinscher.

Das Land übernahm ein Jahr lang die Kosten für Honorar und Material.

Der Besuch der Ausstellung ist nach Absprache möglich. Anmeldungen werden über das Internet unter atelier.kinscher@t-online.de oder im Horstmarer Rathaus entgegengenommen.atelier.kinscher@t-online.de

Von Rainer Menebröcker

Westfälische Nachrichten, 07.11.2014

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