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Slogan: Zur Gemeinschaft befähigen, Stärken nutzen

Arbeitsgemeinschaften

Einsatz im Seniorenheim

Die Seniorenheime St. Antonius in Schöppingen und St. Gertrudis in Horstmar haben mit uns – der Arbeitsgemeinschaft „Soziale Arbeit“ –  sehr spannende Projekte gemacht. So haben wir uns beispielsweise gegenseitig Essen angereicht und uns gegenseitig mit einem Rollstuhl spazieren gefahren. Dabei konnten wir zum einen herausfinden, wie es ist, sich auf jemand anderen verlassen zu müssen. Zum anderen haben wir herausgefunden, mit welchen Hindernissen Rollstuhlfahrer im Straßenverkehr  umgehen müssen.

Da ältere Menschen häufig nicht mehr so agil sind, gibt es verschiedene Hilfsmittel, die die Dinge des alltäglichen Lebens ermöglichen. Einige dieser Hilfsmittel wie etwa einen mobilen Lifter oder eine Antidekubitusmatratze durften wir selbst ausprobieren. 

Für diese praktischen Einsätze und die hervorragende Zusammenarbeit mit den jeweiligen Pflegedienstleitungen, Frau Schwarte (St. Antonius) und Frau Merker (St. Gertrudis), möchten wir uns recht herzlich bedanken. Danke schön! Wir haben viel gelernt und hatten sehr viel Spaß!


Soziale Arbeit - Erziehung und Pflege

Dieser Wahlpflichtkurs setzt sich aus drei sehr praktischen Bereichen zusammen:

1.    Kranken- und Altenpflege
2.    Erziehung
3.    Hygiene

Im 1. Bereich lernen die Schülerinnen und Schüler die Arbeit in der Kranken- und Altenpflege kennen. Dieser Bereich erfordert ein hohes Maß an Einfühlungsvermögen (Empathie), weil in diesen sozialen Berufen insbesondere mit Menschen gearbeitet wird, die auf Hilfe angewiesen sind. Deswegen wird neben einer kleinen theoretischen Einführung (Anatomie und Krankheitslehre) viel Wert und Zeit in die Ausbildung der Empathiefähigkeit investiert. Die Schülerinnen und Schüler lernen hierbei, wie sich  Menschen fühlen könnten, die erblinden oder sich durch ihr hohes Alter nicht mehr ausreichend auf andere Sinne verlassen können. Sie merken, wie schwierig die Dinge des alltäglichen Lebens werden. Maik Vespermann ist Krankenpfleger an der Uniklinik Münster. Er hat den Schülerinnen und Schülern sehr eindringlich nahegebracht, wie es sich anfühlen muss, wenn schrittweise die Fähigkeiten der Sinne verloren gehen und man durch zusätzliche Krankheiten auf Hilfe angewiesen ist.
Nach den Herbstferien findet der Unterricht nicht immer in der Schule zu festen Zeiten statt, sondern auch mal im Krankenhaus und im Altenheim. Dort werden die Empathieübungen fortgeführt und ausprobiert.

Von Alexandra Korten


Verbundschüler hissen die Segel - Wahlpflichtfach mit Übungen in Theorie und Praxis

Schöppingen - Das Wahlpflichtfach Segeln wird seit dem vergangenen Jahr an der Verbundschule Horstmar-Schöppingen unterrichtet. 20 Kursteilnehmer setzen sich einmal wöchentlich theoretisch mit dem Segeln auseinander und vertiefen die Praxis mit Übungen an Wochenenden am Seller See an der B 54 Steinfurt/Ochtrup.

Zudem ist ein Segel-Wandertörn um Christi Himmelfahrt rund um das Sneekermeer in Holland geplant. Im Sommer schließt dann der Segelkurs mit einer Abschlussprüfung in Friesland ab. Dann erhalten alle Teilnehmer ihren Segelschein.

Boote und Ausrüstung waren vor Kurzem in der Aula der Schule ausgestellt.
Die Schüler zeigten sich interessiert. Foto: Alfons Körbel

Theoretisch und praktisch werden die Schüler von Lehrern der Segelsportgemeinschaft Stormvogel Steinfurt ausgebildet. Boote und alles, was dazu gehört, werden vom Verein zur Verfügung gestellt.

Die Verbindung mit der Segelschule hatten der erste Vorsitzende des Vereins, Wilfried Sessing, und Schulleiter Hubertus Drude hergestellt. Drude und Ewald Presl begleiten in der Verbundschule das Projekt.

Der Schulleiter sieht mit dem Segelsport wichtige Lernziele verbunden. „Segeln ist nicht nur der Gesundheit der Kinder und Jugendlichen förderlich, es stärkt auch die Liebe zur Natur. Obwohl beim Segeln häufig jeder in seinem Boot sitzt, bildet es den Teamgeist“, unterstreicht er. Jeder Segler fühle Verantwortung im Umgang mit Boot und Material, aber auch den Partnern gegenüber, was zum Beispiel in Regatten Voraussetzung sei. Der soziale Aspekt werde sehr groß geschrieben. Über die Grundübungen hinaus sei der Leistungssport durchaus ein Fernziel.

Segellehrer Peter Roberts bekräftigt, dass Segeln ein Sport für Jungen und Mädchen ist. „Mädchen haben in dieser Sportart die gleichen Chancen und sind oft erfolgreicher, weil ihre Bewegungskoordination besser ist“, weiß Roberts aus Erfahrung.

Auf einer Informationsveranstaltung stellte die Segelsportgemeinschaft Stormvogel vor Kurzem einige Boote verschiedener Klassen sowie Ausrüstung in der Aula der Verbundschule in Schöppingen vor. Die Schüler zeigten großes Interesse, was die Bereitschaft zur Weiterführung des Wahlpflichtfachs Segeln in den folgenden Schuljahren sicherlich förderte.

Von Alfons Körbel

Westfälische Nachrichten, 23. Januar 2013

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